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                              Über-Fluss

Endlich hatten wir Sonne und Wärme lange Zeit im Über-Fluss. Nun wird die Hitzewelle von einer erfrischenden und nährenden Wasserwelle unterbrochen. Der Himmel schickt uns nach dem Feuer das Element Wasser. Und wir kommen wieder leichter in Bewegung.

Wie haben Sie die Zeit mit den für uns Bewohner von „Mittelerde“ ungewohnt hohen Temperaturen genutzt? Haben Sie sich gefreut, gelitten, die Sonne angebetet oder den schützenden Schatten gesucht?

Zum Denken war es mir auch oft zu heiß und ich war zu träge, um etwas zu tun, was ich normalerweise schnell erledige. Also habe ich die Hitzewelle für meinen Über-Fluss genutzt. Ich habe meine allernächste Umgebung bereist – die Schubladen, Schränke und Regale in meinen Wohn- und Arbeitsräumen. Dabei habe ich viel Schönes entdeckt und manches, das mir zwar bekannt vorkam, bei dem ich mich allerdings fragte, was es mit mir und meinem Leben HEUTE noch zu tun hat.
Wir Menschen verändern uns ständig, auch wenn wir es gar nicht bewusst wahrnehmen. Ob es ein Hobby ist, eine Meinung oder das Körpergewicht. Viele Gegenstände und Kleidungsstücke passen als Teil-Zeit-Begleiter, aber nicht für ein ganzes Leben zu uns.
In den letzten Wochen wurde oft von „drückender Hitze“ gesprochen. So ist es immer, wenn uns etwas zu viel wird. Wir empfinden Druck. Überfüllte Räume und Schränke haben eine ebensolche Wirkung auf uns. Der Über-Fluss er-drückt uns, weil er unseren Lebens-RAUM einengt und wir den Über-Blick verlieren.

Haben Sie sich auch schon mal vorgenommen „auszumisten“, aber nie angefangen?

Wie bei so vielem kommt es auf die Haltung an, mit der wir Projekte beginnen. Ich habe früher auch von „Ausmisten“ und „Ballast“ loswerden gesprochen und meine Gedanken kreisten ausschließlich um all das „unnütze Zeug, das ich weg werfen muss“.
Kein Wunder, dass ich damals keinen Anfang fand. Alles was wir besitzen ist deshalb da, weil es eine Zeit gab, in der dieses Zeug eine (wichtige) Bedeutung oder Funktion in unserem Leben hatte! Und bei solchen Gedanken wie eben beschrieben, stellt sich das Nicht-Bewusstsein sofort in den Weg. Es hütet unsere Erfahrungen und schützt uns davor, einen Teil des eigenen Lebens in die Tonne zu werfen. Denn all unsere Vergangenheit ist Teil unserer eigenen Geschichte und hat dazu beigetragen, heute der Mensch zu sein, der ich bin. Dazu gehören auch immer Gegenstände, Kleidungsstücke, Möbel und natürlich auch einfach Dekorationen.

Wenn Sie also mehr Platz haben wollen, weil Sie sich mehr oder weniger erdrückt oder belastet fühlen von dem, was Sie umgibt, beginnen Sie, Ihre Schätze zu betrachten! Sprechen Sie nicht mehr von "entmüllen", "ausmisten", "wegschmeißen". Und wenn Sie bei Ihrer Betrachtung feststellen, dass sich einiges in Ihrem Lebens-Raum aufhält, das heute kein Schatz mehr für Sie ist, empfehle ich Ihnen folgende Vorgehensweise:

  1. Starten Sie in einem Raum vielleicht sogar erst einmal mit einer einzigen Schublade. Gehen Sie also systematisch vor und nach Zeitgrenze – vorerst vielleicht eine überschaubare halbe Stunde. Wenn Sie sich zu viel auf einmal vornehmen, fangen Sie entweder nicht an oder brechen mittendrin ab. Wir können nicht zaubern, also gehen wir einen Schritt nach dem nächsten.
  2. Räumen Sie diese Küchenschublade (beispielsweise) komplett aus und betrachten Sie Ihre Schätze. Sortieren Sie und legen Sie nur das wieder hinein, das Sie wirklich behalten wollen und das tatsächlich in dieser Schublade am richtigen Ort ist. Andernfalls finden Sie einen anderen Platz dafür.
  3. Stellen Sie jedem Gegenstand Fragen: „bist du ein Schatz?“:„liebe ich dich?“ "brauche ich dich?" „passt du (zu) mir - heute?“ "will ich mich durch dich erinnern lassen an ... einen Urlaub, diesen Menschen, mein Traum-Gewicht, jenes Ereignis, ...?"
  4. Je nach Ja, Nein oder Vielleicht sollten Sie entscheiden, ob das Teil in Ihrer Hand weiterhin einen Platz in ihrem Leben einnehmen soll. Wenn ja, geben Sie ihm einen Platz. Wenn nein, sagen Sie Danke dafür, dass es da war als Sie es brauchten. Nehmen Sie Abschied und legen es dann unverzüglich in einen Karton, um es zu verschenken, weg zu geben oder ggf. wirklich zu entsorgen. - Wenn Sie sich nicht entscheiden können, legen Sie es in einen Karton mit der Aufschrift „weiß nicht“, schreiben das Datum dazu und verschließen ihn. Bleibt er ein Jahr lang ungeöffnet, weil Sie keinen "Vielleicht-Schatz" gesucht haben, geben Sie den Karton ungeöffnet weg.

Auf diese Weise wertschätzen Sie Ihr Hab und Gut und die damit verbundene Bedeutung, die es eines Tages hatte. Dennoch: Befreien Sie Ihren Lebensraum. Und glauben Sie mir, gute Erinnerungen bleiben sowieso erhalten!

Übrigens sollten Sie mit Ihrem Kleiderschrank unbedingt genauso verfahren. Nehmen Sie alles raus. Und legen/hängen Sie nur das zurück, was Ihnen jetzt (!!!) passt, was Sie wirklich noch anziehen und ansehnlich ist. Was Sie ein Jahr lang nicht mehr getragen haben: geben Sie es weg!

Abschied nehmen ist für viele Menschen sehr schwer. Wenn Sie sich von vielem nur schweren Herzens trennen können, obwohl Sie eindeutig das NEIN oder VIELLEICHT hören, dann erinnern Sie sich bitte an mich und rufen Sie mich an.
Ich begleite Sie herzlich gern durch die Stromschnellen Ihres Über-Fluss!
Wie wir Ihr Boot in Sicherheit bringen und Ihre Weiterreise gestalten können, besprechen wir in einem ersten kostenlosen Telefonat.
Und vielleicht kennen Sie jemanden, der sich mit einem solchen Coaching, also mit mir als Reiseleiterin, das Leben erleichtern könnte, dann leiten Sie ihm meinen Brief gern weiter. - Ich arbeite auch per Telefon/Skype – die räumliche Entfernung ist also kein Hindernis ;-)

Ich wünsche Ihnen, gut im Fluß zu sein und grüße Sie herzlich,

Annette Förg
Ihr Coach
zum gesunden Selbst Bewusst Sein

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Coaching für gesundes Selbst Bewusst Sein
Annette Förg
Biegenstraße 4
35037 Marburg
Deutschland

064211864808
af@annette-foerg.de