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Innehalten

Wenn frischer Schnee über der Landschaft liegt wie eine weiche Decke, wirkt alles rein, neu, unberührt. Das Auge gleitet ruhig über die weichen Konturen. Wege können wir bestenfalls erahnen. Es ist still, es ist hell. Wir gehen vorwärts. Langsam, Schritt für Schritt.

                   Schnee führt uns nach innen, in die Stille, berührt unsere Seele.


                          
 
Wir befinden uns im Schneemonat Januar. Er steht für Ende und Anfang, Ausgang und Eingang zugleich. Nun sind wir mittendrin im Januar. Manche sind bereits voller Elan bei der Umsetzung ihrer Ideen und Visionen. Andere wissen noch nicht, wohin die Reise gehen soll. Und dann gibt es so manche "gute Vorsätze", die möglicherweise bereits von der Schnelllebigkeit hinweggefegt wurden.
Wenn der Schnee fehlt und damit seine Qualität, die heilsame Wirkung auf unsere Sinne, geht uns die Verbindung verloren zur Natur, von der wir ein kleines Teilchen sind.

Als die Tage kürzer wurden, der Himmel immer seltener in Blau erstrahlt, ist schnell von „Winter-Depression“ die Rede. Viele Menschen wehren sich gegen die positive Qualität dieser Zeit und wollen trotzdem ungebremst durchs Leben flitzen.

Haben Sie sich auch schon mal geärgert, weil es draußen so grau ist und Sie sich deswegen müde und schlapp fühlen?

Ich kenne das. Allerdings ist mit der Zeit die andere, positive Haltung in mir gereift. Heute bin ich froh, dass es die unterschiedlichen Jahreszeiten gibt und im NATüR-lichen Zyklus der Winter die Phase von lösen und wirken lassen von außen unterstützt. Wie die Pflanzen und die Erde brauchen auch wir Menschen diesen Rhythmus: säen, reifen, ernten, ruhen - im Laufe eines Tages, einer Woche, eines Jahres - und letztlich auch im Laufe eines Lebens.

Manchmal, wenn wir wissen „ich sollte mal kürzer treten“, wenn wir womöglich schon darauf aufmerksam gemacht werden, wir bereits manches Signal ignoriert haben, verbünden sich Seele und Körper auf besondere Weise ... und wir werden krank. Am Wochenende.  Ausgerechnet! Wenn dann z. B. der Rücken schmerzt, bei jeder Bewegung so richtig weh tut, dann müssen wir langsam werden. Was dann alles nicht mehr geht .... das wollen wir uns gar nicht vorstellen. Täglich freiwillig und bewusst kleine Atem-Pausen, Minuten des Innehaltens nehmen, statt plötzlich unfreiwillig große zu „bekommen“,  dazu möchte ich Sie herzlich einladen!

Vielleicht denken Sie jetzt „die hat gut reden“. Ja. Stimmt. Denn ich weiß tatsächlich, was Sie meinen und ich weiß, wie schwer es ist, von schlechten Gewohnheiten Abstand zu nehmen. Es ist wie damals beim Laufen lernen.  Das brauchte Zeit und Übung. Auch der eine oder andere Plumps gehört dazu. Doch wir haben durchgehalten und laufen gelernt - mit der Zeit. Deshalb wünsche ich Ihnen Mut zum ersten Schritt!

Haben Sie sich bisher pausen-los durch Ihren Arbeits-/Alltag gequält und wollen "wenn schon, denn schon" hochmotiviert gleich mit zwei täglichen Pausen von je einer halben Stunde starten? Vorsicht, das könnte schief gehen. Fangen Sie klein an! Aber, tun Sie's! Vielleicht so: bevor Sie morgens Ihre Füße aus dem Bett schwingen, warten Sie noch einen Augenblick. Werden Sie erst einmal wach. Räkeln Sie sich. Bewegen  Sie sich und begrüßen Sie Arme, Beine, Hände, alle Körperteile nacheinander. Und bedanken Sie sich bei Ihren Organen, dass sie die ganze Nacht so wunderbar unmerklich funktionierten, während Sie schliefen und träumten.
Für die Morgenmuffelchen unter Ihnen: diese Übung eignet sich auch vor dem Einschlafen, andererseits, die Selbst-Begrüßung am Morgen verschönert den Start in den Tag.


Fröhliches Gelingen Ihrer großen und kleinen persönlichen Ziele wünscht
Annette Förg
Ihr Coach zum gesunden Selbst Bewusst Sein – mit Herz & Seele! 

Mögen Sie Gedichte? Dieses von Christa Wolf hat mich bereits als junge Frau sehr berührt: 

Innehalten

Obwohl zum Innehalten
die Zeit nicht ist,

wird einmal keine Zeit
mehr sein,

wenn man jetzt
nicht innehält.

Lebst du jetzt wirklich?
In diesem Augenblick,
ganz und gar?

Wann,
wenn nicht jetzt?


Und wer sich schon jetzt für mehr Innehalten interessiert:
von Vera Griebert-Schröder und Franziska Muri kann ich Ihnen ein Buch ans Herz legen, in dem es darum geht „Wie wir zu uns finden, wenn die Welt sich immer schneller dreht“ mit dem Titel „GrossStadtSchamanismus“ - die Stadt als Ort der Kraft: unsere Sehnsucht nach Natur ist groß und viele zieht es aufs Land. Doch auch die Stadt ist „ein Stück Land“. Jeder Grashalm, der durchs Pflaster strebt, jeder Baum am Straßenrand, der Wind und die Sonne: Die Kräfte der Natur können auch in der Großstadt zur Rückverbindung mit unserer ureigenen Quelle genutzt werden.“


Viel Spaß beim Sich-Wieder-Finden.

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Coaching für gesundes Selbst Bewusst Sein
Annette Förg
Biegenstraße 4
35037 Marburg
Deutschland

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af@annette-foerg.de